Meine Philosophie

Das Tätowieren ist eine Ausdruckform, welche zwischen einer Idee und einem Individuum zustande kommt. Ich bin das Bindeglied, damit das Aufeinandertreffen dieser beiden perfekt gelingt.

Die Frucht dieser Harmonie ist ein schönes Endergebnis, welches ich verantworte. Ich glaube daran, dass die Ausgeglichenheit, der reine Geist, die Flexibilität und die endlose Geduld des Tätowierers wichtige Faktoren zur Vollkommenheit darstellen. Ich weiß, dass eine saubere, sterile und freundliche Umgebung eine unerläßliche Bedingung für kreative Arbeit darstellt. In diesem Beruf spielt das Zeichnen eine wichtige Rolle. Deswegen ist es wichtig, dass der Tätowierer auch in diesem Gebiet hervorragend ist. Aus diesem Grund entwerfe und zeichne ich die Motive, entsprechend den Wünsches des Kunden. Neben alledem beobachte ich mit Respekt und Demut die Arbeit und Erfolg anderer Künstler dieser Zumpft.    


Berufliches Selbsportrait

Mein Name ist Balázs Attila Tóth. Seit rund zwanzig Jahren beschäftige ich mich mit dem Tätowieren. Wie viele andere in diesem Beruf habe ich diese Form der Körperverzierung während meiner Bundeswehrzeit kennengelernt. Schon in jungen Jahren verzauberte mich das Zusammenspiel von Nadel und Motiv auf dem menschlichen Körper und mein Respekt und meine Bewunderung hält bis heute an. Auch nach zwölf Jahren finde ich Freude an jedem neuen Motiv, jeder neuen Form und jeder neuen Idee. Ich schätze die Schönheit, die Harmonie sowie alles Sehenswerte, und strebe danach, diese drei Elemente auch in meiner Arbeit in Einklang zu bringen. Ich mag saubere, verständliche Motive, das Hervorheben von Kontrasten sowie die besonderen, schmückenden Elemente. Meistens verwende ich klassische, nonfigurative Abbildungen. Ich arbeite präziese, jedoch schnell und lege sehr viel Wert auf Sauberkeit und Hygiene. Ich steche ausschließlich mit getesteten Farben und Einwegzubehör.

 

Beruflicher Rückblick

Schon als Kind bin ich oft in die wundervolle Welt der Kunst untergetaucht. Ich zeichnete und malte viel. Mein Talent blieb nicht unbemerkt, und so habe ich während meiner Schulzeit zahlreiche Zeichenwettbewerbe gewonnen. Meinen Bildungsweg habe ich auch dementsprechend ausgerichtet: Dekorieren, Verzieren, Farbenlehre, Portrait und Kunstgeschichte gehörten zu meinen Fächern. András Topor, Kunstmaler war mein Mentor. Ich habe mich mit Werbegrafik und Ausstellungsorganisation beschäftigt und schnupperte in die Plakatfertigung und Airbrushtechniken hinein. Bei der Zeitschrift FHM habe ich die Programme Photoshop und Illustrator kennengelernt, welche auch heute noch meine Arbeit stark unterstützen. Das Tätowieren begann als Hobby und entwickelte sich zu meinem Hauptberuf. Als Erstes habe ich in einem anerkannten Budapester Studio vier Jahre lang gearbeitet, dann eröffnete ich in einem Außenbezirk das Sulu Ape Tatoo-Studio, welches zwei Jahre lang für Körperkunstbegeisterete offen stand. Nach einer Einladung in die Schweiz als Gasttätowierer setzte ich meinen Beruf in Zürich fort. Als Erstes arbeitete ich im Studio Word’s End. Danach bekam ich bei Rue de Framboise die Chance, mein Können zu zeigen. Darauf folgte das Giahi Body Art Studio. 2008 verwirklichte ich meinen Traum und eröffnete meinen eigenen Laden in Zürich, das Studio Popeye Tattoo. Um mich weiterzuentwickeln besuche ich weltweit Tatoomessen (z.B. Berlin, London). Auf diesen Messen kann ich neue Methoden, neues Zubehör und Gerät, sowie neue gleichgesinnte, interessante Menschen kennenlernen.

 

 

Inspiration

Neben den vielen international anerkannten Tattookünstlern würde ich gerne ein Paar Namen aus meiner Heimat hervorheben, welche mich inspiriert haben. Zsolt Sárközi hat mich mit seinem Wissen und seiner uneigennützigen Hilfe in die Welt der Profis befördert. Seine Geduld und Ausdauer ist für mich immernoch vorbildlich. An dieser Stelle möchte ich auch Boris erwähnen, dessen beruflicher Werdegang und seine Gutherzigkeit wirklich beachtlich sind. Hubert Bíró hat mit innerlichem Glanz und Ruhe tiefe Symphatie in mir geweckt. Seine Kompetenz und tiefe Verbundenheit mit dem Beruf ist unbestreitbar.

 

Danksagung

Dank gebührt meinen Lehrern, in erster Linie László Vajda und András Topor, dessen berufliches Wissen sowie Philosophie meinen Werdegang stark geprägt hat. Vielen Dank an Erika Földi, Kunstmalerin, sie half mir das Schöne sehen zu können. Vielen Dank meiner Familie, die mich ausdauernd unterstützt hat, sowie Fruzsina, die sehr viel Energie in die Realisierung des Studios investiert hat. Auch meinen Freunden möchte ich danken, die seit Jahren neben mir stehen. Meine Anerkennung gilt Zsolt Pintér für seine beruflichen Fähigkeiten, und seine Arbeit, mit der er mir auf meinem Werdegang sehr viel weitergeholfen hat. Extra Dank an Rock, Susanne und Tea aus dem World’s End Studio, weil sie mir den wahren Geist des Tätowierens näher gebracht haben. Danke an Susie und Bea aus dem Rue de Framboise, weil sie mir als Erstes die Chance gegeben haben, eine neue Sichtweise und Kultur kennenzulernen. Und nicht zu vergessen selbstverständlich Giada und Hischem. Durch sie durfte ich Teil einer neuen jungen Welle werden. Sie zeigten mir Trends und Wünsche der neuen Generation. Weiterhin danke ich meinen alten und neuen Kunden, die meine Motive mit Stolz tragen. Und ein großes Dankeschön an Dich, dass Du meine Site besucht hast und geduldig mein Portfolio durchgelesen hast.

 

Rahel, mein Schatz: Ich bedanke mich für die vielen gemeinsamen Momente, dein Vertrauen, deine Geduld und für unsere Liebe.

 

Kontakt: tbalazsa@hotmail.com

Tel.:        0041 76430 8283